Die neue niedersächsische Landesregierung aus CDU und FDP streicht offenbar Mittel im Bereich der Erwachsenenbildung im Umfang von knapp zwei Millionen Euro. Entfallen wird demnach künftig insbesondere das Sonderbudget für Kurse zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen (Hauptschule und Realschule). Fehlen wird wohl auch ein Posten, von dem zum Beispiel Volkshochschulkurse für die Integration von Ausländern finanziert wurden.
Dass mit diesen Kürzungen gerade auch Jugendliche und Erwachsene mit Migrationshintergrund getroffen werden dürfte den Anstrengungen zur Integration einen Bärendienst erweisen. Es scheint so, dass die Erwachsenenbildung unter der CDU – FDP – Regierung im Norden nicht den Stellenwert hat, den viele vermutet hätten.
Tags: Erwachsenenbildung, Niedersachsen
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