Der Bayrische Landtag hat mit den Stimmen der CSU und FDP einen Gesetzentwurf der Grünen über die Erwachsenenbildung abgelehnt, berichtet der Mediendienst Max Online. Ziel des Entwurfs war die Förderung einer großflächigen Bildungsinitiative zur Verbesserung der beruflichen und privaten Weiterbildung der Erwachsenen.
Einer der umstrittenen Punkte beim Gesetzentwurf der Grünen war die Forderung, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Recht auf Bildungsfreistellung im Rahmen von Freistellungstagen einzuräumen. Nach Aussage von Julika Sandt (FDP) wäre das alles aber nicht nötig, denn für sie sei es schon immer selbstverständlich gewesen, sich auch in der Freizeit weiterzubilden.
Mit den Stimmen der bayerischen Koalition aus CSU und FDP wurde nicht nur der Entwurf der Grünen abgelehnt, auch der Gesetzentwurf der SPD “Kontext der Zukunft – Konsequenzen für die Erwachsenenbildung in Bayern” fand keine Mehrheit.
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