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Der Erfolg in Bachelorstudiengängen hängt nach einer aktuellen Studie des Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) in erschreckender Weise immer stärker vom Einkommen des Studenten ab. Es wurden Studienabbrüche des Jahres 2006 bei Bachelor-Studenten untersucht und dabei kam es zu dem Ergebnis, dass rund 33 Prozent der Studierenden ihr Studium ohne einen Abschluss abgebrochen haben.

“Diese Studie zeigt einmal mehr: die mangelhaft durchgeführte Studienstrukturreform ist durchgefallen! Wenn ein Drittel aller Studierenden in einem Bachelorstudiengang das Studium vorzeitig abbrechen, so liegen die Gründe aus unsererer Sicht vor allem in den sozialen Zwängen, denen die Studierenden durch die neuen Studiengänge verstärkt ausgesetzt sind. Der straffe Stundenplan eines solchen Studiums ist mit Nebenjobs kaum noch zu vereinbaren. Gleichzeitig hat sich die Notwendigkeit für Studierende, neben dem Studium arbeiten zu gehen, aber nicht verringert. Nach der 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes sind 63 Prozent der Studierenden erwerbstätig, davon geben 42 Prozent an, dass dieser Nebenerwerb für ihr Überleben absolut notwendig sei. Viele scheinen dann nach einigen Semster Studium zu erkennen, dass sie, wenn sie leben wollen, keine Zeit zum studieren haben, und wenn sie studieren, kein Geld zum überleben da ist. In Endkonsequenz brechen sie ihr Studium ab. Wenn man beide Studien in Beziehung setzt stellt man fest: Die ‘Studienreform’ ist sozial ungerecht und grenzt sozial Schwache vom Studium aus!”, erklärte Ronny Besançon, Referent für Sozialpolitik des AStA (Allgemeine Studierendenausschuss). Von der AsTA wird aufgrund der erschreckenden Ergebnisse der Studie eine Anerkennung der wirtschaftlichen Realität der Studierenden gefordert. In einer ersten Stufe sollten Teilzeitsemester entwickelt werden, damit Studenten ihr Studium und Arbeit besser abstimmen können.

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